Das Beste zum Feste - Ausflug nach Brühl
Was war das für ein wundervoller Abend gestern im Brühler Whiskyhaus!
Unter dem Motto „Das Beste jetzt zum Feste“ haben die beiden
Whiskyelfen Marco und Michel richtig schöne Schätzchen ausgesucht und
uns eingeschenkt.
Ich bin bereits am Freitag nach Euskirchen gefahren, um mich vor den besinnlich-stressigen Weihnachtstagen in der Therme dort noch ein bisschen weichkochen zu lassen. Aber eigentlicher Reisegrund war natürlich der Samstag.
Aber erst mal? Grundlagen schaffen. Der kleine Weihnachtsmarkt von Brühl ist eigentlich eine getarnte Fressmeile. Wir haben uns gut sattgefuttert - keiner macht Reibekuchen wie die Rheinländer. Wissenschaftlicher Fakt!
Pünktlich um viertel vor 6 abends haben wir am Balthasar-Neumann-Platz an der Türe gekratzt und auf Einlass gehofft... OK, Übertreibung ist ein Stilmittel... die Türe ging von selbst auf.
Kai, Sam, Tom und ich hatten uns gerade unsere gemütlichen Plätzchen gesucht, da wurden auch schon die Begrüßungspöbeleien zwischen Marco und Michel ausgetauscht. Ein Riesenspaß!!
Dram 2 des Tastings war die Flasche mit dem Weihnachtsengel, ein 17 Jahre alter Glenlivet aus der Archangel Reihe von Signatory, der in Oloroso schlummern konnte. Dazu wurde die Findungsgeschichte der Fässer vor Ort in Schottland erzählt. 3 Fässer wurden für die Abfüllung zu einem Small Batch zusammengefügt und per Korken an der Flucht gehindert... eigentlich ist mit dem Etikett die gesamte Flasche der reinste Angel's Share.
Wir blieben bei Sherry mit einem 25 jährigen Glen Grant von Wilson&Morgan. Tolles Stöffle auch hier obwohl der Whisky seine gesamte Reifezeit in Sherryfässern verbracht hat, wirkte er nicht zu sherrylastig.
Der letzte Dram vor einer kurzen Pause war einer, der mich als eher-nicht-so-gerne-Rauchmöger überrascht hat. Ein Bowmore. 23 Jahre. Port Pipe Finish.... und LÄCKER. Ich hätte nicht erwartet den zu mögen, aber irgendwie war mein Glas plötzlich leer. Auch hier gab es wieder die Geschichte dazu, wie die Flaschen in den Laden kamen. Danke Jürgen. Dank dir hatten wir den im Glas.
Nach diesen 4 Drams gab es eine 15 minütige Pause, das Team hat Brot und Wasser nachgelegt, die Raucher gingen vor die Tür und ich? Ich hab mir im Laden die Regale angeschaut. War das ein Fehler?? Wer weiß das schon so genau.
Nach-Pausen-Dram 1 war dann die aktuelle Whiskyelfen Abfüllung. Ein volljähriger Glen Goyne aus einem Cream Sherry Cask. Süß und fast schon Likörig? Meins. Also echt. Steht jetzt unter meinem Bäumchen. Aber welches von den (B)Engelchen auf dem Etikett ist Michel und welches ist Marco??
Nach-Pausen-Dram 1 war dann die aktuelle Whiskyelfen Abfüllung. Ein volljähriger Glen Goyne aus einem Cream Sherry Cask. Süß und fast schon Likörig? Meins. Also echt. Steht jetzt unter meinem Bäumchen. Aber welches von den (B)Engelchen auf dem Etikett ist Michel und welches ist Marco??
Dram 6 haute in eine ähnliche Kerbe wie die Abfüllung davor: Michel Couvreur, Very Sherried mit 26 Jahren. Ein absolutes Sherry-Brett, aber ehrlich? Die Elfe davor musste sich nicht verstecken. Meiner Meinung nach sind die durchaus ebenbürtig. Der Couvreur ist nicht ganz so süß, aber definitiv intensiv WIE SAU.
Der vorletzte Dram war aus dem besten Jahrgang ever: 1980. Dallas Dhu
ist zwar zu, aber der Spaß war im Glas. Schöner alter Tropfen aus einem
Hogshead. Bemerkenswert war auf jeden Fall, dass der nach den beiden Aromenbomben davor wirklich nicht untergegangen ist. Und man hatte auch nicht das Gefühl auf einer Fassdaube rumzukauen.

Abschluss des Abends: Laphroaig 25, Syminton‘s Choice, aus einen Bourbon Hogshead. Sagen wir mal so, nach meinem Probierschlückle haben sich die Nebensitzer über den Rest gefreut. Ich finde gewisse Caol Ilas gut, komme mit Lagavulin klar, Laddie-olé und Ledaig? Geht immer. Mit Laphis werde ich einfach nicht warm. Das tut aber einem gelungenen Abend gar keinen Abbruch. Null. Ich würd es wieder tun und mach das nächstes Jahr auch. Die Tickets sind gekauft.
Abschluss des Abends: Laphroaig 25, Syminton‘s Choice, aus einen Bourbon Hogshead. Sagen wir mal so, nach meinem Probierschlückle haben sich die Nebensitzer über den Rest gefreut. Ich finde gewisse Caol Ilas gut, komme mit Lagavulin klar, Laddie-olé und Ledaig? Geht immer. Mit Laphis werde ich einfach nicht warm. Das tut aber einem gelungenen Abend gar keinen Abbruch. Null. Ich würd es wieder tun und mach das nächstes Jahr auch. Die Tickets sind gekauft.
So kurz vor Weihnachten trinkt es sich natürlich nochmal so gut, wenn es auch einen guten Zweck gibt. Marco und das Whiskyhaus unterstützen mit den Weihnachtsevents und den Abfüllungen jedes Jahr eine tolle Sache, dieses Jahr soll mit der Kohle die Freiwillige Feuerwehr in Brühl unterstützt werden. Ein toller Zweck, denn geht ganz konkret um die Anschaffung neuer Feuerwehrstiefel. So ein Paar kommt auf irgendwas zwischen 200 und 300 Euro und ist definitiv ein Kostenfaktor, den man erst mal stemmen muss.
Für die Spendenkasse wurden dann auch die Restflaschen des Tastings versteigert. Es waren jeweils noch so 2-3 Drams in den Flaschen und in einer recht kurzweiligen Aktion haben die dann den Besitzer gewechselt. Spoiler Alarm: Der Rest vom Dallas Dhu in der Blumenvase steht jetzt unter meinem Baum - ich bereue nichts. Klug wars vielleicht nicht, aber lecker.
In meinem Mitbringselkarton aus Brühl standen am Ende des Abends dann auch noch:
- eine Flasche Bas Armagnac von Darroze aus 1980 (44 Jahre alt... wie ich)
- eine Packung Ardbeg Socken (4 Paare)... Schnaps und Socken Fest, indeed
- eine Flasche Talisker 10 als Beifang zu der blauen Talisker Schnuffeldecke, die es dazu gab (Merchopfer....)
- eine Flasche Eris III aus der Scotch Universe Ecke... danke an Tom, Sam und Kai für das vorgezogene Weihnachtsgeschenk. Der Eris III (ist bestimmt einer der Monde vom Planeten Tamdhu...) wurde mir von Michel eingeschenkt zum probieren... als ich den Kaufen wollte war dann leider keiner mehr da *lol* da waren meine Mitreisenden schneller - Danke, ihr 3 <3









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